Bron: LINK magazine
Die Reinigung von Paletten, Kisten und anderen Ladungsträgern für die Intralogistik gehört keineswegs zum Kerngeschäft von Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Mikrochips oder Automobilen spezialisiert haben. Sie möchten dafür so wenig wie möglich der ohnehin knappen personellen Ressourcen und hohen Investitionen aufwenden. Da ihre Prozesse jedoch zunehmend empfindlicher auf Verunreinigungen reagieren, ist eine gründliche Reinigung unumgänglich.
Supura, Hersteller von Wasch- und Trocknungsanlagen, bietet daher seit Kurzem ein „Pay-per-Wash“-Modell an und übernimmt die Reinigungsarbeiten selbst am eigenen, brandneuen Standort in Almelo. Dort ist seit einigen Monaten eine groß dimensionierte Waschstraße in Betrieb, die in einen speziell entwickelten Reinraum von ProCleanroom integriert wurde.
Das große Interesse lässt darauf schließen, dass noch zahlreiche weitere Anlagen folgen werden.
In der Produktionshalle am Supura-Standort in Almelo wird der Besucher sofort von einer meterhohen und -breiten weißen Kabine empfangen, die auf der einen Seite von einer zwanzig Meter langen Maschinenlinie und auf der anderen Seite von einer Rollenbahn flankiert wird. Die Entstehung dieser überdimensionalen Waschstraße ist das Thema des Gesprächs mit Marcel Borkent, Mitbegründer und Miteigentümer von Supura, sowie Hugo Woudsma und Bart Bart Bartholomeus, beide von ProCleanroom. Borkent beginnt mit einer groben Skizzierung des Geschäftsmodells seines Unternehmens – und dieses klingt äußerst vielversprechend.















